Objektorientierte Softwaremigration

 

– Reimplementierung, Konvertierung und Kapselung prozeduraler Anwendungssysteme
in einer objektorientierten Architektur –
Aus dem Inhalt des CC Seminars:
  • Alternative Migrationsstrategien
    Stand der betrieblichen Informationstechnologie; Vorherrschaft der Legacy-Systeme;
    Zunahme der Kosten bei Abnahme des Nutzens; Möglichkeiten einer Erneuerung;
    Neuentwicklung vs. Standardsoftware; Migration der Alt­systeme durch Konvertierung
    oder Kapselung.
  • Modellierung des Sollkonzepts
    Business Prozeß Reengineering; Festschreibung alter Anforderungen; Er­mittlung
    neuer Anforderungen; Konzeption einer modernen, verteilten und vernetzten
    Softwarearchitektur; Objektmodellierung – vom Geschäftsprozeß zum Geschäftsobjekt.
  • Bewertung der Ist-Systeme
    Produktbewertungen nach ISO 9126; Prüfung der inneren Qualität; Messung der
    Wiederverwendbarkeit; Entscheidungskriterien für die Über­nahme vorhandener
    Programmbausteine.
  • Nachdokumentation der Altsoftware
    Automatische Ableitung technischer Dokumente aus dem Sourcecode; Re­spezifikation
    der Schnittstellen, Ablauf- und Datenstrukturen sowie der Da­tenverwendung;
    Wiedergewinnung der Geschäftsregeln; objektorientierte Beschreibung prozeduraler Programme.
  • Konvergenz der Ist- und Sollzustände
    Zuordnung der alten Softwarebausteine zum neuen Objektmodell; Ein­bindung
    vorhandener Datenbanken über Zugriffsklassen; Einbindung vor­handender Programme
    über Wrapperklassen; Entwurf von Schnittstellen zwischen alten und neuen
    Komponenten; Verfeinerung des Objektmodells und Darstellung der UML-Diagramme.
  • Sanierung der Altsoftware
    Oberflächen-, Daten- und Programm-Reengineering; Restrukturierung, Be­reinigung und
    Optimierung der zu übernehmenden Datenbanken und Pro­gramme; Aufbau einer
    Dreischichten-Architektur mit Präsentations-, Ver­arbeitungs- und Zugriffsschicht.
  • Konvertierung kritischer Datenbanken und Programme
    Umsetzung alter Datenbanken und Programme in relationale Datenban­ken; Umsetzung
    prozeduraler Programme in objektorientierte Programme; von COBOL zu OO-COBOL;
    von PL/I zu CPP; Reimplementierung zu Java.
  • Kapselung alter Daten und Programme
    Datenbank-, Job-, Programm-, Modul- und Prozedurkapselung; wo liegt die optimale
    Granularitätsstufe; Konstruktion eines Wrappers; Beispiel ge­kappselter Programme;
    Stand der Praxis in der Kapselungstechnologie.
  • Regressionstesten
    Aufbau einer Migrationstestumgebung; Bedeutung der Referenzdaten als Orakel;
    Soll-Ist-Vergleich der Ergebnisse; Teststrategien für heterogene, verteilte Systeme;
    warum der Testaufwand so hoch ist.
  • Integration alter und neuer Komponenten
    Unternehmensportale zur Verbindung verteilter Anwendungen (alt und neu); die Rolle der
    Middleware; IDL und XML als Schnittstellensprachen; die Kunst einer heterogenen
    Softwarelandschaft; Bunt ist Beautiful; Koexistenz und Kooperation in einer gemischten Welt.