Assembler-COBOL-Umstellung

 

Kunde:

SPARDAT, Wien (Österreich)

Branche: Finanzdienstleistungs-Service
Projektaufgabe: Teile der mit /370-Assembler realisierten Anwendungssysteme der SPARDAT sollen im Rahmen einer Neuausrichtung der Anwendungslandschaft und der Datenbankstrategie in die Programmiersprache COBOL überführt werden. Die Wartbarkeit der Wertpapiersoftware soll dabei insgesamt so verbessert werden, daß Aufwand und Risiko bei zukünftigen Wartungsmaßnahmen (ISIN-Einführung, Ersetzen von VSAM durch DB2) möglichst gering bleiben.Die entstehenden COBOL-Programme müssen daher eine gute Qualität aufweisen und sollen keineswegs einfach nur in COBOL kodierten Assemblerprogrammen gleichen. Daher werden gesonderte Optimierungsmaßnahmen wie die Einführung COBOL-gerechter Variablennamen oder Section-Strukturen angewendet. Gleichzeitig sollen bei der Umstellung technische Verbesserungen wie z. B. die Implementierung neuer Datenzugriffsroutinen vorgenommen werden. Weitergehende fachliche Optimierungen sowie Anpassungen an neue Anforderungen werden im Rahmen dieses Projekts nicht durchgeführt.

Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist die Durchführung umfassender Referenz- und Regressionstests zum Nachweis, daß sich die betriebswirtschaftliche Funktionalität der umgestellten Programme identisch zur Orginalsoftware verhält. Hierzu werden die von CC speziell für Reengineering-Projekte entwickelten Regressionstest-Prozesse mit entsprechend hohem Automationsgrad eingesetzt.

Das Projekt wird mit dezentral verteilten Projektteams in Österreich, Deutschland und Indien abgewickelt.

Technisches Umfeld: z/OS, Assembler, COBOL ’85, VSAM, DB2, CICS
Werkzeuge: ANALYZER, AUDITOR, CC Assembler Migration Tool, OPAIRA-CCM, OPAIRA-TSM
Projektumfang: 450 Assembler-Programme
insgesamt 800.000 Lines of Code
Projektzeitraum: 17 Monate
Projektaufwand: ca. 300 Personenmonate, verteilt auf mehrere Kunden- und CC-Standorte

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